Sichere Materialien für Zukunftstechnologien

Hochentwickelte Materialien ermöglichen Technologien etwa in der Energiespeicherung und Biomedizin. Ihre komplexen Strukturen können auch Risiken für Mensch und Umwelt bergen. Der Leibniz-Forschungsverbund Advanced Materials Safety (AMS) untersucht diese Risiken über den gesamten Lebenszyklus der Materialien.

Sicherheit und Nachhaltigkeit von Anfang an

Der Verbund berücksichtigt Sicherheit bereits bei der Materialentwicklung. In der zweiten Förderphase erweitert er diesen Ansatz um Nachhaltigkeit, etwa den effizienten Einsatz von Energie und Ressourcen. Fünf zweijährige Postdoc-Projekte verbinden die Expertise verschiedener Partnerinstitute.

Meeresforschung am ZMT

Mit dem ISAS untersucht das ZMT, wie Nanomaterialien die Lebensfunktionen mariner Organismen beeinflussen. Gemeinsam mit dem INM erforscht es sichere, nachhaltige und abbaubare Sensormaterialien. Sie sollen Elektroschrott aus der Umwelt- und Infrastrukturüberwachung verringern.

In der ersten Förderphase untersuchte das ZMT die Wirkung von Mikro- und Nanoplastik auf marine Organismen und den Einbau der Partikel in ihre Kalkskelette.

Forschung über Fachgrenzen hinweg

Der Verbund verbindet Materialforschung mit Toxikologie und Wissenschaftskommunikation. Gemeinsame Forschungsdaten folgen den FAIR-Prinzipien und erleichtern Zugang und Nachnutzung.

WEB: https://leibniz-advanced-materials-safety.de