Wie gestalten wir nachhaltigen Meeresschutz, der Wissenschaft, Gesellschaft und lokale Akteure gleichermaßen einbindet? Die Arbeitsgruppe „Transformation durch Transdisziplinarität“ entwickelt gemeinsam mit Partnern vor Ort innovative Wege zu nachhaltiger Ozean-Nutzung und einer faireren Forschungskultur. Ausgehend von Erfahrungen in internationalen Projekten wie MOOBYF und SOCPacific2R werden neue Monitoring- und Managementansätze gefördert, die lokale Perspektiven, verschiedenstes Wissen, und wissenschaftliche Methoden verbinden.

Im Mittelpunkt stehen hierbei:

Partizipation und Co-Produktion von Wissen: Seite an Seite wird mit Wissenschaftler:innen, Studierenden, Non-Profit-Akteuren, Gemeinden und Nutzern vor Ort gearbeitet, um Lösungen für marine Herausforderungen gemeinsam zu erarbeiten.

Transdisziplinarität und Selbstreflexion: Unsere Forschung hinterfragt kontinuierlich die eigene Rolle, Machtverhältnisse und Arbeitsweisen – für mehr Fairness und Wirkung.

Langfristiger Kapazitätsaufbau durch Begleitung aller Partner, um Monitoring- und Managementkompetenzen zu entwickeln, zu teilen und zu verstetigen.

Integration von Forschung und gesellschaftlichem Wandel – durch transformative Prozesse, die sowohl ökologische Nachhaltigkeit als auch Veränderungen in der Wissenschaftskultur verbinden.