Sieben Erwachsene stehen und sitzen um einen Tisch, der mit blauen Karten, ausgedruckten Blättern und kreisförmigen Diagrammen bedeckt ist. Eine Person gestikuliert mit beiden Händen, während die anderen sich über den Tisch beugen und die Materialien aufmerksam betrachten. Die Gruppe wirkt engagiert in einer gemeinsamen Diskussion oder Arbeitsphase in einem hellen Raum.

ZMT entwickelt Escape Game zum Schutz der Korallenriffe

In „Mila und das Geheimnis des Riffs“ tauchen Spielinteressierte ab 16 Jahren in die faszinierende Welt tropischer Korallenriffe ein und entdecken dabei, wie wissenschaftliche Forschung, Naturschutz und gesellschaftliches Engagement ineinandergreifen.  Im Zentrum des Spiels steht das fragile Ökosystem tropischer Riffe. Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde,  sind jedoch durch steigende Meerestemperaturen und menschliche Eingriffe stark gefährdet.  Das Escape Game bettet Rätsel zu Umweltfaktoren, Datenauswertung, Fehlinformationen über Riffschutz und gesellschaftlichem Dialog in ein erzählerisches Szenario ein. In der Geschichte begleiten die Spieleteams  eine fiktive Meeresbiologin namens Mila bei ihrer Forschungsarbeit im Südpazifik und lernen auf spielerische Weise etwas über die Grundlagen für wirksamen Meeresschutz.

Lernen durch Rätseln: Escape Games als didaktisches Format zur Umweltbildung

Das in Kooperation mit dem Games Institute Austria entwickelte Spiel greift das Prinzip sogenannter „Educational Escape Rooms“ auf – ein innovativer Ansatz, bei dem Lerninhalte über kooperative Problemlösungsprozesse und narratives Storytelling vermittelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Teamarbeit, kritisches Denken, und die Anwendung von Wissen in einem realitätsnahen Kontext.

Das Format eignet sich für Oberstufenkurse, Studierende, sowie die interessierte Öffentlichkeit. Es kann im Rahmen von Schulkooperationen, Workshops oder Wissenschaftsveranstaltungen am ZMT in Bremen gespielt werden.