Forschungsdatenmanagement am ZMT
Das volle Potenzial von Forschungsdaten entfaltet sich nur durch ein professionelles Forschungsdatenmanagement (FDM), das Transparenz, Nachhaltigkeit und effiziente Nutzung sichert. Genau hier setzt der Forschungsdaten-Service des ZMT an. Die Gruppe bietet Beratung und Workshops zum Management von Forschungsdaten entlang des gesamten Forschungszyklus an – von der Projektplanung über die Datenerhebung, Datenanalyse und Datenveröffentlichung bis hin zur Datenarchivierung. Ziel ist es, bedarfsorientierte Infrastrukturen und Dienstleistungen anzubieten, von denen die Wissenschaftler:innen des ZMT und ihre (tropischen) Partner:innen während des gesamten Forschungsprozesses profitieren. Die Grundlage für das FDM am ZMT bildet die Forschungsdaten-Policy, die im Jahr 2024 verabschiedet wurde und die Open Data Policy von 2015 ersetzt. Die Policy wird ergänzt durch einen internen Leitfaden zum FDM am ZMT.
Nähere Informationen zur bereitgestellen Infrastruktur und den Services des Forschungsdaten-Service finden sich hier:
ZMT DataCloud
Metadata Editor
Registrierungs-Service
Forschungsdaten am ZMT: FAIR, CARE, TRUST – Für transparente und nachhaltige Wissenschaft
Daten werden immer umfangreicher und vielfältiger – und damit auch wertvoller. Besonders in der interdisziplinären Tropenforschung ermöglichen sie vergleichende Analysen, großskalige Auswertungen und Metaanalysen über Raum und Zeit hinweg.
Doch gute Forschung braucht mehr als nur Daten – sie braucht verantwortungsvollen Umgang mit ihnen. Am ZMT setzen wir uns dafür ein, dass Forschungsdaten:
- FAIR sind: auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar,
- so offen wie möglich zugänglich gemacht werden ("as open as possible, as closed as necessary" (Open Science in Horizon Europe)
- nach den CARE-Prinzipien erhoben und verarbeitet werden zum Schutz der Interessen und Rechte indigener Gemeinschaften: kollektiver Nutzen, Kontrollrecht, Verantwortung und Ethik,
- in vertrauenswürdigen Repositorien veröffentlicht werden, die den TRUST-Prinzipien entsprechen: Transparenz, Verantwortung, Nutzerorientierung, Nachhaltigkeit und Technologie.
Denn nur so wird Wissenschaft reproduzierbar, transparent und zukunftsfähig.
